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Friday, January 13, 2006

Essay 2


Erläutere die zentralen Interessen des Strukturalismus Lévi-Strauss’scher Prägung. Wie ist die Bedeutung des strukturalistischen Ansatzes aus heutiger Sicht zu bewerten, auf welche Forschungsbereiche konzentrierten sich nachfolgende AnthropologInnen und warum?



Zentrale Themen des Strukturalismus von Lévi-Strauss
Der Strukturalismus, wie er durch Claude Lévi-Strauss (geb. 1908) in der Anthropologie Fuß gefasst hat, kann als eine große Entwicklung für die Anthropologie angesehen werden. Das Grundprinzip des Strukturalismus beruht auf der Grundannahme, dass es universale Denkprinzipien gibt, wobei die Denkstruktur nur auf der unbewussten Ebene besteht. Das Ziel der Strukturanalyse ist es erklären zu können, wie mentale und kognitive Denkstrukturen des Menschen funktionieren. Claude Lévi-Strauss beschäftigte sich unter anderem mit zwei wesentlichen Fragen:

a) Was sind die elementaren Strukturen von Verwandtschaft
b) und welche Strukturen sind bei Mythen erkennbar
.

Er ist der festen Auffassung, dass beides – sowohl die sozialen Organisationen zwischen Menschen als auch die Mythen - universalen menschlichen Denkstrukturen entspringen. Sein Ansatz dabei ist, dass wir alle Erfahrungen über die Außenwelt durch unsere Sinne machen. D.h. also, dass die Eigenschaften der wahrgenommenen Phänomene auf der Wirkungsweise unserer Sinne und auf der Organisation des menschlichen Gehirns beruhen. Das menschliche Gehirn ordnet und interpretiert die aufgenommenen Außenreize. [1]

Universale Denkprinzipien in Gegensatzpaaren
Lévi-Strauss geht davon aus, dass jegliches Denken in binären Oppositionspaaren geschieht (heiß-kalt, oben-unten, usw.) und dass diese Denkprozesse in allen Kulturen gleich seien und nur die Phänomene sich unterscheiden würden. Durch intensive Erforschungen der manifestierten Phänomene können die universellen Denkmuster aufgedeckt und erklärt werden. Der grundlegendste Gegensatz besteht laut Lévi-Strauss zwischen „Natur“ und „Kultur“. [2] In diesem Zusammenhang spricht er auch von einem sogen. kulinarischen Dreieck mit den binären Oppositionen „verändert/unverändert“ und „Kultur/Natur“. Kulinarisches Dreieck heißt es deshalb, da Lévi-Strauss die Zustände der Nahrung (roh-gekocht-verfault) beschreibt: es gibt gekochte Nahrungsmittel, wie auch rohe, die durch einen kulturellen Prozess verändert wurden und verfaulte Nahrung ist demgegenüber frische rohe Nahrung, die sich durch natürliche Vorgänge verändert hat. [3]

Inzesttabu als „Wiege“ der Verwandtschaftssysteme
Natur und Kultur bilden ein Gegensatzpaar, das der Mensch kognitiv mit seinem Denken, erzeugt. Der Mensch selbst ist sowohl Natur (er isst, pflanzt sich fort, muss sterben) als auch Kultur. Um zum Gegensatz Kultur zu kommen, nimmt Lévi-Strauss ein für ihn wichtiges Thema auf: Inzest-Tabu. Damit meint er, dass Verwandtschaftssysteme auf Inzest-Tabu aufbauen. Durch dieses Tabu entstehen für die Menschen Heiratsregeln – wen darf ich heiraten ist und wen nicht. Sexualität ist demnach Natur, aber in den Vorschriften und Regeln des Sexualverhaltens sieht Lévi-Strauss das Wesen der menschlichen Kultur. Dieses universale Inzest-Tabu zwingt die Männer, ihre Schwestern zu verschenken, sie zu tauschen, um die Schwester eines Anderen zur Ehefrau nehmen zu können. Für Lévi-Strauss beruhen alle Formen der Verwandtschaftssysteme auf dem Prinzip des Frauentausches, um so durch den Austausch von Frauen Beziehungen zu anderen herzustellen. [4]

Parallelen zu den Sprachwissenschaften
Der Schweizer Sprachwissenschaftler Ferdinand de Saussure, (1857 – 1913) gilt als der Begründer der strukturalen Linguistik. Er hatte damit großen Einfluss auf Lévi-Strauss und die Entstehung des Strukturalismus. Saussure definierte die Sprache als ein System von Zeichen. Ein Zeichen allein habe noch keine Bedeutung, sondern bekäme diese erst innerhalb eines Beziehungssystems. Die Bedeutung eines Zeichens ergebe sich nur aus seiner Stellung im Beziehungsgefüge der Struktur. Um auf die Struktur zu stoßen, ist die Unterscheidung von zwei Sprachebenen notwendig: ‚Langue’ bezeichnet ein System von Zeichen einer Sprache, ‚parole’ hingegen ist das ‚Gesprochene’, die tatsächliche individuelle Rede. [5] Schon eine geringe Lautänderung – beispielsweise eine Änderung des letzten Konsonanten, wie bei sad und sat – bedeutet eine Änderung der Sprache. [6] Saussure unterscheidet weiterst zwischen diachronen und synchronen Sprachstudien. Eine diachrone Sprachbetrachtung erfolgt im Fluss der Geschichte und synchron bedeutet die Betrachtung zu einem bestimmten Zeitpunkt bzw. die Zeitabfolge. Eine dritte Unterscheidung erfolgt in syntagmatischen Sprachreihen (Erkenntnis der Zusammengehörigkeit) und in paradigmatischen Ketten (Erkenntnis der Ähnlichkeit) [7]

Mythenanalyse
Auch über die Mythenanalyse können Forscher bis zu den universalen Denkstrukturen vorstossen. Konkret untersuchte Lévi-Strauss verschiedenste Mythen in Nord- und Südamerika, verglich sie miteinander und suchte nach ihrer „inneren Ordnung“. [8] Seine These war, dass alle Mythen eine gemeinsame Basis haben, etwas, das alle Mythen auf der Welt gemein haben. Er fand dann in der bereits erwähnten Sprachwissenschaften von Saussure eine entsprechende Analysemethode.

Anthropologische Forschungsbereiche fokussiert auf den Strukturalismus
Claude Lévi-Strauss beeinflusste viele Forscher der Anthropologie, wie Louis Dumont, Jaques Derrida, Maurice Godelier. Aber auch namhafte Anthropologinnen, die in den ersten Ansätzen des Feminismus und der Frauenforschung versuchten, ein Modell der universalen Unterdrückung der Frauen kulturell zu konstruieren, aber auch zu dekonstruieren.
Symbolische Ordnung als Erklärungsansatz in Frauenforschung
Sherry Ortner, 1941 in den USA geboren, nahm als Hintergrund ihrer Arbeiten den französischen Strukturalismus für ihr Modell der universellen Unterdrückung der Frau.
Sie postulierte, dass sich Frau:Natur gleich verhält wie Mann:Kultur und ihre Schlussfolgerung, dass Kultur der Natur überlegen sei, erfolgte ganz im Sinne Lévi-Strauss.
  • Kritik an Sherry Ortners Modell und dem Strukturalismus kam von Carol Mac Cormack:
  • Kultur dominiert Natur, laut Levi-Strauss, durch das vom menschlichen Gehirn erzeugte Denken – aber das Gehirn selbst ist Natur
  • Männer (Kultur) dominieren Natur, laut Strukturalisten, sie sind aber gleichzeitg selbst Natur – müssen essen, sich fortpflanzen, sterben...
  • Frauen dominieren auch Natur durch Kindererziehung – sie bringen Kinder hin zu Kultur, sie erzeugen aus Natur Kultur, sie sind Vermittlerinnen zwischen Natur und Kultur. [9]
An diesem Beispiel mag u.a. erkennbar sein, welch wichtiger Stellenwert dem Strukturalismus in der Anthropologie zukommt. Denker wie Claude Lévi-Strauss haben mit ihren Forschungen Grundsteine gelegt, wie menschliches Denken funktionieren kann und zu weiteren Forschungen angeregt. Dies kann nicht hinreichend genug gewürdigt werden, auch wenn zwei seiner wichtigen Punkte – „Prinzip des Frauentausches“ und „Binarität im Denken“ - heute aus wissenschaftlicher Sicht als widerlegt gelten. Heute steht in den Forschungen das vernetzte Denken im Vordergrund, welches sich nur schwer auf zwei Elemente (Gegensatzpaare) rückführen lässt . Zudem werden die Untersuchungen des Denkens heute meist in einen umfassenderen Ansatz eingeordnet, nämlich in die Kognitive Wissenschaft. Diese „cognitive science“ ist ein umfassender interdisziplinärer Ansatz zur Untersuchung der Systeme und Prozesse der Informationsverarbeitung und integriert Disziplinen der Kognitiven Psychologie, Linguistik, Philosophie, und natürlich der Anthropologie. [10]


Literaturquellen:


[1] vgl. Leach, Edmund “Lévi-Strauss zur Einführung“ .(S. 25) Handbibliothek

[3] vgl. Leach, Edmund “Lévi-Strauss zur Einführung“ .(S. 35) Handbibliothek

[4] vgl. F.Barth, A.Gingrich, R. Parkin, S. Silverman, “One discipline, four ways”
(2005 : 212 ) UP, Chicago

[5] vgl. F.Barth, A.Gingrich, R. Parkin, S. Silverman, “One discipline, four ways”
(2005 : 183) UP, Chicago

[6] vgl. F.Barth, A.Gingrich, R. Parkin, S. Silverman, “One discipline, four ways”
(2005 : 211) UP, Chicago

[7] vgl. Barnard, Alan “History and Theory in Anthropology” (2000 : 122)
Cambridge University Press

[9] VO Dr. Sabine Strasse “Einführung in die Anthropologie der Genderforschung” SS 2005

[10] Zimbardo, Philip G., “Psychologie” (1988: 357) Springer Verlag Berlin


Weblinks:
[2]+[8] vgl. Claude Lévi-Strauss – Wikipedia, Online
http://de.wikipedia.org/wiki/Claude_LÄ©vi-Strauss Stand 12.1.2006



Soweit mein Essay Nr. 2 und liebe Grüße



Saturday, November 19, 2005

Zeitreise durch den Evolutionismus

Der Evolutionismus

...hatte seine Hochblüte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als die Auffassung vorherrschte, alle Gesellschaften können in einer linearen historischen Kontinuität gedacht werden und müssen die gleichen Entwicklungsstufen durchlaufen. So schrieb Morgan, amerikanischer Evolutionist und einer der wichtigsten Denker seiner Zeit: „...,daß die Kultur der Menschheit überall ziemlich den gleichen Weg durchlaufen hat, daß die menschlichen Bedürfnisse unter ähnlichen Bedingungen ziemlich dieselben gewesen sind, und daß die Wirkungen der geistigen Tätigkeit kraft der Übereinstimmung des Gehirns aller Menschenrassen gleichförmig gewesen sind.“ [1]

Die Grundannahmen dieser Richtung über die Entstehung und Entwicklung einfacher menschlicher Systeme hin zu komplexeren, deren Weiterentwicklung oder Zerfall bzw. die bedeutendsten Vertreter L.H. Morgan, Edward B. Tylor, J. Bachofen, A. Lang und Sir J. Frazer beeinflussten wesentlich die Heranbildung der Kultur- und Sozialanthropologie als eigene Wissenschaft.

Die Vorformen des Evolutionismus, welche ebenso auf die Entstehung unseres Faches Einfluss nahmen, kamen aus der Philosophie und der Biologie. Diese Disziplinen befassten sich früh mit den Fragen, was denn beispielsweise fremde exotische Kulturen von uns Europäern unterscheide bzw. welche Gemeinsamkeiten es gäbe. Es war die Zeit der Aufklärung, als zentrale Denker über fremde Kulturen, wie Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) das Bild des „edlen Wilden“ zeichnete. Nach Rousseau verkörperte der „edle Wilde“ im Urzustand, dem sogenannten Naturzustand der Menschheit, die guten Eigenschaften des Menschen, die im nachfolgenden Streben nach Reichtum verloren gegangen seien. Der Naturzustand wurde von ihm positiv bewertet. Im Gegensatz zu Thomas Hobbes (1588-1679), der seine politische Philosophie auf der Grundlage der Anthropologie des asozialen Menschen aufbaute. Er postulierte in seiner „Egoismustheorie“ die Beziehungen der Menschen untereinander im Urzustand als Krieg aller gegen alle, weil es dem Menschen um die Maximierung der eigenen Macht gehen würde.

Charles Darwin (1802-1882) wiederum vertrat einen biologischen Evolutionismus und formulierte eine Theorie des sozialen Wandels. Er fasste die Gesellschaft als analog zur Natur auf, die sich vom Einfachen zum Komplexen – von der primitiven über die militärische zur industriellen Gesellschaft – entwickelte.

Die erste Phase des Evolutionismus wurde von Lewis H. Morgan (1818-1881) und seinen drei großen Stufen der menschlichen Entwicklung geprägt:

  • Wildheit: Sammler und Jäger
  • Barbarei: Züchter, Nomaden oder Bodenbauer
  • Zivilisation: staatlich organisierte Agrargesellschaften

Aus den Überlegungen heraus, dass beispielsweise aus Sammler und Jäger in weiterer Entwicklung Bodenbauer und daraus wiederum staatliche Agrargesellschaften entstehen können, haben Morgans frühe Einsichten auch heute noch durchaus Gültigkeit. Anders verhält es sich in diesem Bezug bei einem Zeitgenossen von Morgan.

Das Hauptinteresse Edward B. Tylors (1832-1917) galt der Evolution des religiösen Glaubens. Er wollte beweisen, dass religiöser Glaube nicht aus der göttlichen Enthüllung entsprang, sondern aus dem verstärkten Wunsch der Menschen, diese Welt zu verstehen und erklären zu können. Für diesen Zweck waren vergleichende Studien früherer Stufen kultureller Entwicklungen wertvoll. Tylor entwickelte das Konzept des Animismus, um die früheste Form der Religion zu beschreiben. [2]

Mit den von ihm geprägten Begriffen (nicht Einsichten wie bei Morgan) können heute noch Weltbilder beschrieben werden, wie z.B. mit dem Begriff des Totemismus, wo sich Menschen in ihren kosmologischen mythischen Vorstellungen mit Tieren identifizieren und dem Tabu, sie zu verzehren. Tylors Name steht auch für sein „Concept of survivals“ - gemeint sind frühere „Überbleibsel“, die in späteren Kulturepochen überleben - und für seine noch heute in der Kultur- und Sozialanthropologie geltende Definition von Kultur.

Aber die evolutionistischen Theorien fanden nicht nur Zustimmung. Vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden immer mehr kritische Stimmen aus der Wissenschaft laut. Die Kritik richtete sich gegen die postulierte (unbestätigte) evolutionistische Unilinearität und Zielgerichtetheit der Entwicklungsstufen, gegen den Dogmatismus der Vertreter des Evolutionismus. Darüber hinaus sei es problematisch, die eigene (europäische) Kultur als die höchste Entwicklungsstufe zu sehen,. Dies führe zwangsläufig zur Interpretation, nur der westliche Weg sei der einzig richtige. Damit aber würde Propaganda und nicht Wissenschaft betrieben werden.

Kritische Gegenbewegungen zum Evolutionismus lösten in den USA schließlich den Kulturrelativismus aus. Kulturrelativisten wie Franz Boas (1858-1942), der als Gründer der Modern Cultural Anthropology in den USA um die Wende zum 20. Jahrhundert gilt, lehnten eine Betrachtung von verschiedenen Gesellschaften auf einer evolutionistischen Werteskala ab. Er kritisierte die vergleichenden Methoden eines Evolutionismus und stellte Forderungen auf, wie Abwendung von einer „Armchair-Ethnologie“ hin zu einer gründlichen Feldforschung.

Dem evolutionistischen Denkmodell gleichsam ablehnend standen Funktionalisten wie B. Malinowski (1884-1942), sowie Strukturfunktionalisten wie Evans-Pritchard (1902-1973) gegenüber. Forscher wie Evans-Pritchard interessierten sich für die Organisationsweisen einer Gesellschaft, mit dem Schwerpunkt auf Institutionen liegend. Solche Forschungsschwerpunkte waren auch in politischer Hinsicht von zeitgemäßer Relevanz. Beispielsweise für die britische Kolonialregierung, die mit der Machterhaltung vor allem in segmentären Gesellschaften Afrikas beschäftigt war. Evans-Pritchard konnte in einer Feldforschungsarbeit bei den afrikanischen Nuer Fakten einer politischen Theorie sammeln, die er in einem gemeinsamen Werk mit Meyer-Fortes 1940 publizierte. Die in diesem Werk erstellten Typologien gingen über den reinen Vergleich von Gesellschaften, also über die Methodik des Evolutionismus, weit hinaus. [3]

Dass der Evolutionismus dennoch grundsätzlich eine interessante Richtung zu sein scheint, zeigte sich in der Entwicklung des Neoevolutionismus, dessen Anfänge bis in die 1930er Jahre zurück reichen und der in den 1960er Jahren Eingang in die Anthropologie (auch Ethnologie und Soziologie) fand. Der Neoevolutionismus wies viele Ideen des klassischen Evolutionismus zurück, vor allem die unbestätigten Vorstellungen des sozialen Fortschritts, und stellte seine Erklärungen über die Entwicklung von Gesellschaften auf die Basis der Evolutionstheorie von Darwin. Darüber hinaus stützte er die Analysen um den langfristigen, evolutionären sozialen Wandel mit wiederkehrenden Entwicklungsmustern in voneinander unabhängigen Kulturen durch empirisch belegbare Daten. [4]

Für die nach wie vor gebräuchliche Anwendung des biologischen Evolutionsprinzips möchte ich an dieser Stelle noch zwei Beispiele hervorstreichen:

  • Die Evolutionsstrategie: dabei handelt es sich um eine Nachahmung der Wirkungsweise der biologischen Evolution als Optimierungsverfahren für technische und mathematische Objekte. „Nachweisbar gibt es viele Optimallösungen in der Tier- und Pflanzenwelt, die aus physikalischen Gründen technisch nicht perfekter konstruiert werden könnten; genannt seien nur das Ein-Molekül-Messgerät Nase oder das Ein-Photon-Messgerät Auge. Die Evolutionsstrategie stellt die Umsetzung der Optimierungsmethode der Biologie selbst, der biologischen Evolution, in die Technik dar.“ [5]
  • Die Evolutorische Wirtschaftstheorie: in dieser Theorie der volkswirtschaftlichen Entwicklung ist Kreativität impliziert, im Sinne eines schöpferischen Unternehmers bzw. Wettbewerbs u.a. „Hieraus ergibt sich zugleich der Unterschied zwischen biologischem Wachstum und schöpferischer Entwicklung. Die Biologie untersucht das Wachstum der Natur, die Evolutorische Theorie (Entwicklungstheorie) analysiert die Gestaltung der menschlichen Welt und damit insbesondere die Gestaltung der Wirtschaft durch den Menschen. Das einzige uns bekannte schöpferische Wesen, das die Fähigkeit der Gestaltung besitzt, ist der Mensch.“ [6]

    Mit diesen – wie ich meine – interessanten Streifzügen durch den Evolutionismus möchte ich mein erstes Essay beschließen.









    Literaturquellen:

    [1] Morgan, Lewis H.: „Die Urgesellschaft“ (1987: 7) Promedia Verlag, Wien

    [2] vgl. F.Barth, A.Gingrich, R. Parkin, S. Silverman, “One discipline, four ways” (2005: 8)
    UP, Chicago

    [3] vgl. Politische Anthropologie
    http://www.fak12.uni-muenchen.de/vka/Schwerpunkte/PolAnthro.html (Stand 10.11.2005)

    [4] vgl. Neoevolutionismus – Wikipedia
    http://de.wikipedia.org/wiki/Neoevolutionismus (Stand 10.11.2005)

    [5] Herdy, Michael: “Beiträge zur Theorie und Anwendung der Evolutionsstrategie” (2000: 5)
    Mensch-und-Buch-Verlag, Berlin

    [6] Arndt, Helmuth: „Die Evolutorische Wirtschaftstheorie in ihrer Bedeutung für die
    Wirtschafts- und Finanzpolitik“ (1992: 20) Duncker & Humblot, Berlin

Sunday, October 30, 2005

Neues blog

Ich habe jetzt mein neues blog erstellt und werde morgen meine ersten Texte posten. Freue mich darauf und sende allen, die mich hier besuchen viele lG.